Noch sähen die israelischen Soldaten den Gazastreifen aus der Ferne, aber schon bald würden sie ihn von innen sehen, zitieren israelische Medien Verteidigungsminister Galant.
Der Gaza-Krieg hat auch in Deutschland verheerende Auswirkungen. In der Nacht zum Donnerstag kommt es in Berlin erneut zu Ausschreitungen. Die Politik zeigt sich entsetzt - und will handeln.
Die Aufmerksamkeit rücke weg vom Ukraine-Krieg und Russland habe die Möglichkeit, sich als Mediator zu stilisieren: «Die sich wieder mal die Hände reiben, sitzen in Moskau», meint Nahost-Experte Gerlach.
In Jordanien, Israel und dem Libanon sucht die Außenministerin Verbündete für einen Ausweg aus dem Gaza-Krieg. Neben der Sorge um die Hamas-Geiseln steht die Angst vor einem Flächenbrand im Mittelpunkt.
Demonstrationen sind in Kongressgebäuden eigentlich verboten. Dennoch haben rund 400 Menschen dort eine Waffenruhe in Nahost gefordert. Dabei kommt es auch zu Angriffen auf Einsatzkräfte.
Der Verteidigungsminister spricht mit seinem israelischen Amtskollegen darüber, wie Deutschland das Land unterstützen kann. Ein Fokus liegt auf der Rettung von mehr als 200 Geiseln.
Demokratien müssen sich erfolgreich zur Wehr setzen können, meint Friedrich Merz. Er will deshalb der Ukraine und Israel mehr Unterstützung aus Deutschland zukommen lassen.
Die Hamas hatte nach der Explosion vor einem Krankenhaus in Gaza von Hunderten Toten gesprochen. Die israelische Armee bezeichnet das als Desinformationskampagne - und verweist auf Geheimdienstinformationen.